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Ziele und Maßnahmen

Der Runde Tisch Energie und Klimaschutz hatte bereits vor der Konzepterstellung Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die eine Grundlage für das Klimaschutzkonzept darstellen. In diesem Fall gilt es vor allem, aus dem bestehenden Ideenpool die vordringlichsten Ziele und Maßnahmen herauszufiltern. Die Projektideen, die Konsens am Runden Tisch waren und eine Chance auf Umsetzung haben, sind dem Konzept als Steckbriefe beigefügt.

Kriterien zur Auswahl

der Ziele und Maßnahmen sind:

      • Umsetzbarkeit (finanziell, organisatorisch)
      • Akzeptanz/ Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger
      • Relevanz für das Klima (CO2-Einsparpotential)
      • Stadt: < 1 % der Emissionen daher Schwerpunkt auf Motivation und Bewusstseinsschaffung.

      Zentrales Kriterium

      für die Zielsetzungen ist die Chance der Umsetzung – kurzfristig, aber auch langfristig. Aus Sicht der Gutachter sollten sich alle Beteiligten zunächst auf die Maßnahmen konzentrieren, die zeitnah umsetzbar sind. Erfahrungsgemäß lassen sich die größten Motivationseffekte erzielen, wenn schnelle Erfolge – seien sie auch klein – sichtbar werden. Daher sollten die weiteren Kriterien diesem Kriterium untergeordnet werden.

      Relevanz für das Klima

      ist ebenfalls ein wesentlicher Aspekt. Wünschenswert wäre die Umsetzung der Maßnahmen, die das größte CO2-Einsparpotential erwarten lassen. Dieses Kriterium beinhaltet allerdings oft ein erhebliches Konfliktpotenzial (z.B. Windenergienutzung), so dass scheinbar vorrangige Ziele und Maßnahmen zurückgestellt werden müssen, weil sie schlichtweg (auf absehbare Zeit) nicht realisierbar sind.

      Die Stadt hat mit ihren Liegenschaften

      einen geringen Anteil am CO2-Ausstoß Dammes. Die quantitativen Potenziale sind entsprechend gering. Gleichzeitig hat die Stadt aber Vorbildcharakter und kann mit ihrer Rolle als Multiplikator bei Firmen und Privaten ein Bewusstsein schaffen und zum Handeln anregen.

      Steckbriefe

      In den Steckbriefen taucht immer wieder der Klimaschutzmanager auf, da davon ausgegangen wird, dass es in der Regel einer Initialzündung und professioneller Begleitung und Unterstützung bedarf, um Projekte und Ideen ins Leben zu rufen und am Leben zu halten. Aufgabe des Klimaschutzmanagers wird dabei auch sein, dauerhafte Träger und Kümmerer zu organisieren, die für die langfristige, nachhaltige Sicherung und Umsetzung sorgen. Denkbar wären beispielsweise schon bei Beginn der Konzeption „Projektpaten“, die den Klimaschutzmanager unterstützen und ihre stadtinternen Kontakte nutzen, um Mitstreiter zu gewinnen.

      Handlungsfelder

      - Private Haushalte

      - Wirtschaft und Landwirtschaft

      - Mobilität

      - Erneuerbare Energien

      - Klimaanpassung

      - Maßnahmen zu Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit

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